Du wirst online sicher viele verschiedene Meinungen über die Tantra Massage finden. In meinen Tantra-Massagen gibt es Keine Sexuelle Dienstleistungen, dafür erschaffe ich einen Raum der Achtsamkeit, in dem du ganz bei dir selbst ankommen darfst. Hier geht es nicht um Leistung oder Erwartungen, sondern um Entschleunigung, Berührung und das bewusste Spüren deines eigenen Körpers.
Tantra ist für mich eine Einladung, Körper und Seele wieder miteinander zu verbinden – respektvoll, achtsam und liebevoll. Jede Massage ist einzigartig und richtet sich nach deinen Bedürfnissen, damit du dich sicher, gesehen und gehalten fühlst.
Der Intimbereich kann ebenfalls einbezogen werden, sofern du dich wohl damit fühlst. Dabei ist der Gedanke, dem Intimbereich den Druck wegzunehmen, der die Gesellschaft auferlegt hat, das heisst: der Intimbereich wird in der Sicht des Tantrischen wie alle anderen Körperteile behandelt und somit gleichgestellt werden. Sexuelle Energie kann und darf auftauchen und kann ein ganz neues Erlebnis mit dem Körper sein.
Hausregeln
Bekleidung
Während der Massage trage ich stets eine Unterhose.
Keine sexuellen Handlungen
Tantra-Massage ist keine sexuelle Dienstleistung. Es gibt keinen Sex und keine gegenseitige Befriedigung.
Keine Berührungen meiner Person
Ich gebe die Massage, du empfängst. Meine Rolle ist es, dich achtsam zu begleiten – nicht, berührt oder zurück massiert zu werden.
Respektvolles Anliegen
Alter oder Aussehen spielen für mich keine Rolle. Wichtig ist mir, dass meine Klient*innen mit der Absicht kommen, an ihrer persönlichen Entwicklung und Selbstwahrnehmung zu arbeiten – nicht, weil sie von einer jungen Frau berührt werden möchten.
Praxis-Ort
Meine Praxis befindet sich in St.Gallen. Die genaue Adresse erhältst du nach einer fixen Terminvereinbarung. Die Praxis ist gut mit Auto und ÖV erreichbar, ca. 10 Min Fussweg vom Marktplatz.
Was ist Tantra? Tantra steht für “Das Sein”, für das fliessen von Energien und das Zentrieren von sich selbst und seinem eigenen Universum. Dieses Denken stammt aus dem Buddhistischen Glauben und daraus entstand unter anderem die Tantra Massage im Europäischen. Die Massage hilft uns, Körper und Seele besser zu vereinen und näher zu uns selbst zu kommen. Die Berührungen sind achtsam, bewusst, langsam und in Wiederholung. Die Massage entschleunigt und geht mehr in die (Selbst-) Liebe als in die Medizinische Massage Art. Dadurch dass der ganze Körper mit Intimbereich berührt wird, fühlt man sich voll und ganz gesehen und es kann die Selbstentwicklung fördern, da auch Themen wie Scham und andere Emotionen ausgelöst werden können. ( Jede Massage darf selbst gestaltet werden, wenn man sich noch nicht bereit fühlt, ganz nackt zu sein, ist das ebenfalls erlaubt, Tantra massagen können Theoretisch auch vollkommen bekleidet stattfinden)
Tantra Massagen werden oft missverstanden und in eine sehr sexuelle Richtung gedrängt, dabei ist gerade die Tantra Massage eine sehr ziellose Massage, in der vieles möglich ist, aber nichts geplant wird.
Eine wichtige und essentielle Grundregel ist, dass es die massierende Person (also die Gebende) und die Empfangende Person gibt, also eine Person, die nur empfängt und ganz bei sich bleiben darf. In der Massage geht es um die Wünsche der Empfangenden Person, diese darf ihre Massage selbst gestalten in dem sie Wünsche äussert wie Berührungsqualitäten oder Haltepositionen / Haltegriffe. Hierbei werden keine Wünsche geäussert die die gebende Person mit einbezieht, heisst kein Sex und keine Berührung des Körpers der gebenden Person – die Wünsche beziehen sich ausschliesslich auf den empfangenden Körper. (zb: “könntest du langsam über mein Haar streichen?” “ Könntest du den Druck auf meinem Rücken verstärken?” “Ich würde mir gerne eine Bauchmassage wünschen”) Ebenfalls fokussiert sich die empfangende Person nur auf das Empfangen, heisst sie fängt nicht plötzlich an, die gebende Person ebenfalls zu massieren. Mit dieser klaren Regel ist es der Empfangenden Person möglich, sich mal nur auf sich selbst zu fokussieren.
Auch die Gebende gibt nur und macht nur die Berührungen, die sich die Empfangende wünscht, so entsteht ein sicherer Raum.
Die Tantra Massage geht aus 3 wichtigen Punkten hervor, die vor allem die Empfangende beachten können: Atmen, Bewegen, Töne.
Heisst: Tiefere Atemzüge bringen dich tiefer in deinen Körper, eine Weile bewusst schnellere Atemzüge können deine Lust steigern, etc.
Bewegungen bringen dich noch mehr in den Energiefluss, der in der Massage entsteht, viele haben Angst, dass es sie zu sehr ablenkt, dabei kommst du aber in einen viel tieferen meditativen Zustand, der dich zurück in deinen Einklang bringen kann. Ausprobieren anstatt zu denken! Und Tönen! Die Vibration die unsere Stimme in unserem Körper macht, lockert viel angehaltene Energie und Verspannungen.
Heisst soviel wie: die Empfangende Person gestaltet wie schon gesagt ihre eigene Massage. Liegt sie 2 Stunden einfach nur da und lässt sich massieren ohne eine Bewegung oder tiefere Atmung, kann das zwar schön sein, aber nicht sehr tief gehen.
Wenn aber sich die empfangende Person anfängt zu bewegen, zu atmen und oder zu tönen, bringt das vielleicht etwas Neues.
Natürlich wird von niemandem der Tantra ausprobiert gleich erwartet, dass er alles kann. Das ist ein Lernprozess, der über Jahre hinweg gehen kann.
Natürlich kann es einen sexuellen Aspekt in der Massage geben, man darf erregt sein und sich der Lust hingeben, wenn welche entsteht, aber mir ist es wirklich wichtig, dass kein Klient mit der Absicht zu mir kommt, dass er hier jetzt 2 Stunden in einem Erregten Zustand sein kann und einen Orgasmus bekommt.
Der beste Gedanke, wenn man einen Termin ausmacht, ist, dass man jetzt in eine Massage geht, in der man sich mit sich selbst etwas tiefer beschäftigen kann, alles andere kann man nicht planen.
Ich hoffe ich konnte dir ein genaueres Bild über die Tantra Massage geben, falls du dennoch Fragen hast, oder gerne einen Termin vereinbaren möchtest, gehe zu «Anmeldung» und schreibe dein Anliegen.
Bis Bald